Krippenordnung

Träger der Einrichtung ist der Verein Zwetschgerli e.V.

1. Vorsitzender: Doreen Westphal, Amselweg 16a, 90587 Obermichelbach

Pädagogisches Personal:

  • Leitung der Einrichtung: Sandra Schenke - Würmchen Derzeit in Mutterschutz
  • Erzieherin, aktuell Leitung: Jasmin Henke - Bienchen
  • Erzieherin: Jennifer Lutz - Bienchen Derzeit im Berufsverbot
  • Erzieherin: Franziska Höcherl - Würmchen
  • Kinderpflegerin: Melissa Lendner - Würmchen
  • Kinderpflegerin: Jasmin Berft - Bienchen
  • Kinderpflegerin: Annika Wagner - Würmchen

1. Aufnahme

  1. Aufgenommen werden Kinder ab 6 Monaten bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres, bzw. bis zum Übertritt in den Kindergarten.
  2. Kinder, die körperlich, geistig oder seelisch behindert sind, können in die Tageseinrichtung aufgenommen werden, wenn ihren besonderen Lebensbedürfnissen Rechnung getragen werden kann unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der übrigen Kinder
  3. Die Eltern erklären sich mit der Einrichtungskonzeption einverstanden. Diese ist in der Krippe einsehbar.

2. Öffnungs- und Betreuungszeiten

Die täglichen Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag sind von 07:00 – 17:00 Uhr und Freitags von 07:00 - 16:00 Uhr. Die Öffnungszeiten können je nach Bedarf der Eltern in Abstimmung mit dem Elterbeirat und der Vorstandschaft angeglichen werden.

3. Ferienregelung

  1. Die Ferienzeiten werden vom Träger in Abstimmung mit den anderen ortsansässigen Kindertagesstätten festgelegt. Dabei werden 30 Tage nicht überschritten.
  2. Die ferienbedingten Schließtage werden zu Beginn des Krippenjahres, also im September, bekannt gegeben.
  3. Die Krippe kann wegen unüberbrückbarer Personalschwierigkeiten oder auf Anordnung des Gesundheitsamtes zeitweilig geschlossen werden. In diesem Fall wird sich aber schnellstmöglich um eine anderweitige Betreuung seitens des Trägers gekümmert.

4. Besuch der Krippe

  1. Im Interesse des Kindes und der Gruppe soll die Krippe regelmäßig besucht werden.
  2. Die Eltern sind verpflichtet, die Buchungszeiten gemäß ihrem Buchungsvertrag einzuhalten.
  3. Sollte das Kind nicht in die Krippe kommen, ist es notwendig, dass die Personenberechtigten das Kind in der Krippe abmelden.
  4. Kranke Kinder können in der Regel nicht in der Tageseinrichtung betreut werden.
  5. Bei Auftreten übertragbarer Infektionen im Umfeld der Einrichtung verpflichtet § 34IfSG das Personal und die Eltern, unter Einbindung des Gesundheitsamts gemeinsam alle Vorkehrungen zu treffen, die den noch gesunden Kinder und des Personals Schutz gewähren. Schutzanordnungen von Seiten des Gesundheitsamtes müssen Folge geleistet werden z.B. Untersuchung der Kinder auf bestimmte Erreger, vorübergehende Schließung der Einrichtung. (Anlage 5)
  6. Medikamente können in der Krippe grundsätzlich nicht verabreicht werden. In Ausnahmefällen, z.B. bei chronischen Erkrankungen, werden verschreibungspflichtige Medikamente nach ärztlicher Verordnung verabreicht, wenn eine schriftliche Beauftragung durch die Personenberechtigten vorliegt.
  7. Um Ihr Kind vor Unfällen zu schützen, bitten wir Sie folgende Sicherheitsregeln zu beachten:
    • ​​Keine Kordeln an Pullovern oder Jacken
    • Bitte keine Halsketten oder ähnliches in der Krippe
    • Bitte keine hängenden Ohrringe
    Sollten Kinder dennoch diese Dinge tragen, liegt das im Verantwortungsbereich der Erziehungsberechtigten.

(8) Tagesablauf:

  • Ab 07:00 Uhr Bringzeit, Freispiel, Einzelförderung
  • Ca. 08:45 Uhr Aufräumen
  • Ca. 09:00 Uhr Morgenkreis
  • Ca. 09:30 Uhr Händewaschen und Frühstück
  • Ca. 10:00 Uhr Freispiel / Einzelförderung / Aktion / Garten / Ausflüge
  • Ca. 11:30 Uhr Händewaschen und Mittagessen
  • Ca. 12:00 Uhr Schlafen
  • Ca. 14:30 Uhr Vesper
  • Ab ca. 14:00 Uhr Freispiel
  • Um 17:00 Uhr Ende

5. Betriebsjahr

Das Betriebsjahr beginnt am 01. September und endet am 31. August des darauf folgenden Jahres.

6. Wohnungswechsel, Erreichbarkeit

  1. Im Falle eines Umzuges oder vorübergehendem anderen Aufenthalt (z.B. Urlaub, Krankheitsaufenthalt der Personenberechtigten) ist der Leitung umgehend die neue Anschrift und Telefonnummer mitzuteilen.
  2. Um eine möglichst schnelle Erreichbarkeit der Sorgeberechtigten zu gewährleisten, ist es unbedingt nötig, die private und mobile Telefonnummer, sowie nach Möglichkeit, die Geschäftsnummer anzugeben.

7. Kostenbeteiligung der Sorgeberechtigten

  1. Durch den monatlichen Beitrag beteiligen sich die Sorgeberechtigten an den Kosten der Einrichtung.
  2. Die Höhe des Beitrages wird von der Vorstandschaft festgelegt. Sie wird durch den Betreuungsvertrag mitgeteilt. Mit Abschluss des Betreuungsvertrages sind die Personensorgeberechtigten verpflichtet, den Beitrag monatlich zu entrichten. Der entsprechende Beitrag wird jeweils zum 1. Werktag des laufenden Monats per Lastschrift eingezogen. Änderungen der Bankverbindung sind uns unverzüglich und schriftlich mitzuteilen.
  3. Eine Anpassung der Beiträge aufgrund der allgemeinen Kostenentwicklung wird spätestens 4 Wochen vorher schriftlich mitgeteilt und in der Vorstandschaft geprüft und beschlossen.
  4. Der Beitrag ist in voller Höhe bis zum Vertragsende zu entrichten.
  5. Bei Krankheit oder sonstiger Abwesenheit des Kindes, sowie in den Ferien ist der Beitrag ebenfalls in voller Höhe zu entrichten.
  6. Die Höhe der Beitragsstaffelungen und Geschwisterermäßigungen legt der Träger unter Berücksichtigung der gesetzlichen Möglichkeiten fest.
  7. Im Bedarfsfall kann die Übernahme des Beitrages beim Jugendamt beantragt werden.
  8. Die Kosten für Mittagessen sowie für die Anschaffung und Planung besonderer Materialien oder Projekte, werden gesondert mit der Krippe abgerechnet.

8. Aufsicht und Versicherung

  1. Während der Öffnungszeiten der Krippe obliegt die Aufsichtspflicht über die Kinder beim pädagogischen Personal. Sie sind in dieser Zeit im Rahmen ihrer Pflichten für das Wohl der Kinder verantwortlich. Bitte geben Sie ihr Kind in der Gruppe ab.
  2. Die Aufsichtspflicht auf dem Hin- und Rückweg liegt bei den Sorgeberechtigten.
  3. Für die Kinder besteht ein Versicherungsschutz im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung. Unfälle auf dem Hin- und Rückweg sind daher der Leitung unverzüglich zu melden, damit die Versicherung sofort darüber in Kenntnis gesetzt werden kann. Umwege sind vom Versicherungsschutz nicht erfasst.

9. Elternmitarbeit – Elternbeirat

  1. Die Eltern (oder eine andere Bezugsperson) werden in die Eingewöhnung ihrer Kinder miteinbezogen. Die Dauer der Begleitung ist individuell verschieden und wird in enger Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten besprochen.
  2. Es besteht die Möglichkeit für Eltern in der Einrichtung nach terminlicher Vereinbarung zu hospitieren.
  3. Eine aktive Elternarbeit ist in verschiedenen Bereichen des Krippenalltags möglich - Fachwissen, spezielle Fähigkeiten oder aber auch die Mitwirkung bei Festen oder die Begleitung bei Ausflügen
  4. Zur Förderung der Zusammenarbeit von Eltern, Träger und pädagogischem Personal wird jährlich ein Elternbeirat gewählt.

In jedem Fall der Mitarbeit sind die Eltern verpflichtet, durch eine entsprechende Datenschutzerklärung (Vordruck) Verschwiegenheit über Kinder und deren Familien betreffende Informationen, zu wahren.